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Mario Giordano
1000 Gefühle, für die es keinen Namen gibt

Es gibt Bücher, die sind nicht wirklich zum Lesen gemacht, sondern zum Blättern oder zum 'schicksalhaften' Aufschlagen, wenn ein unangenehmer Termin droht. Mario Giordano schlägt deshalb selbst vor: "Für Zuhause und unterwegs" vor oder "Nachschlagen. Als Tagesorakel verwenden".

 

Mario Ggiordano, 1000 Gefühle, für die es keinen Namen gibt, Berlin VerlagNachvollziehbar

Dann bekommen seine kleinen, manchmal überraschenden, manchmal eher banalen Gefühlsnotizen einen gewissen Witz. Wer will, kann darin auch eine tiefere Bedeutung finden. Denn es sind Gefühle, die wir alle irgendwann und irgendwie an irgendeinem Ort zu irgendeiner Gelegenheit so oder so ähnlich selbst empfunden haben könnten: Gebremste oder Hochgefühle in Freundschaft und Familie, beim Abschied, im Glauben oder im ganz normalen Alltag.

Ohne Namen

"1000 Gefühle, für die es keinen Namen gibt" ist ein buntes, kleines Brevier für alle Lebenslagen - für den lustlosen Tagesanfang ebenso wie für den ewigen Besserwisser oder politisch korrekten Touristen: im kurzgefaßten Twitter-Format, sortiert von A wie Angst bis Z wie Zorn, durchnummeriert, in handlicher Größe für unterwegs, mit Lesebändchen und vielleicht mit der "Hoffnung auf Weltruhm".
(Christiane Schwalbe)





Mario Giordano
1000 Gefühle, für die es keinen Namen gibt
Berlin Verlag 2013, 240 Seiten, 14.99 Euro

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