Neue Bcher

Romane

Marina Caba Rall, Esperanza, Roman, WagenbachMarina Caba Rall
Esperanza

"Wie konnte man wissen, wie real eine Erinnerung war? Wie viel davon Verzerrung und wie viel reine faktische Realität?" Der Wissenschaftler Juan begeistert sich für Fragen wie diese, denn er weiß, dass Erinnerung ein kreativer Prozess ist und das, was man für gesichert hält, bei jedem Abruf aus dem Gedächtnis mit Auslassungen und Hinzufügungen neu überschrieben und ausgeschmückt wird.

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Cora Stephan, Ab heute heiße ich Margo, Kiepenheuer & WitschCora Stephan
Ab heute heiße ich Margo

Als sie sich Margo nennt, träumt Margarete davon, sich ein selbstständiges Leben zu erobern und der Enge ihrer Familie und der Kleinstadt Stendal zu entkommen. Die junge Frau lernt Buchhaltung bei Photo-Werner und freundet sich mit der Fotografin Helene an.

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Birgit Vanderbeke, Ich freue mich, dass ich geboren bin, PiperBirgit Vanderbeke
Ich freue mich, dass ich geboren bin

Das sagt irgendwann ein Kind, das die Eltern nie haben wollten, das die Mutter in die Ehe mit einem Minderjährigen trieb und damit weit weg vom Traum einer Gutsbesitzerehefrau, die sie zu werden hoffte - aber dieser Mann ist im Krieg gestorben.

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Roland Schimmelpfennig, An einem eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts, Roman, S.FischerRoland Schimmelpfennig
An einem eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

In Berlin, müsste man noch ergänzen. Ein ungewöhnlich langer Titel, der einiges verspricht – Großstadt, Jahrhundertwende, eiskalter Winter. Da erwartet man vom meistgespielten Dramatiker Deutschlands eine spannende Geschichte – so verheißungsvoll wie der Anfang seines Roman-Debüts:

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Juli Zeh, Unterleuten, Luchterhand LiteraturverlagJuli Zeh
Unterleuten

Es stinkt buchstäblich zum Himmel in Unterleuten, schwarze Rauchwolken qualmen, der Nachbar verbrennt Autoreifen, um den aus Berlin mit Frau und Baby zugezogenen Naturschützer zu vertreiben, der ausgerechnet hier den vom Aussterben bedrohten Kampfläufer retten will und sich überall einmischt.

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Hans Platzgumer, Am Rand. Roman, ZsolnayHans Platzgumer
Am Rand

Ein Mann verlässt noch vor Tagesanbruch seine Wohnung, besteigt einen Berg, setzt sich auf einen Felsen am Rand des Abgrunds, zieht Stift und Block hervor Eund beginnt zu schreiben. Einen ganzen Tag lang. So hat er das geplant: Hier oben will er zurückblicken auf sein Leben, hier oben endlich einen Text zu Ende bringen.

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