Romane

Connie Palmen, Du sagst es. Roman, DiogenesConnie Palmen
Du sagst es

Es lässt sie nicht los – das Thema Liebe und Leidenschaft und damit verbunden die Tragik eines unerwarteten Todes. Connie Palmen schrieb zwei Bücher über zwei Männer, die sie leidenschaftlich geliebt und verloren hat ("I.M. Ischa Meijer" und "Logbuch eines unbarmherzigen Jahres"), schildert darin ihre abgrundtiefe Verzweiflung und Trauer, in die sie durch ihren Tod gestürzt ist.

Han Kang, Die Vegetarierin, Roman. Aufbau VerlagHan Kang
Die Vegetarierin

Eine Ehefrau, die tut, was ihr Mann von ihr verlangt, weil es den sozialen Regeln entspricht, die einkauft, kocht, putzt, durch Teilzeitjobs zum Familieneinkommen beiträgt, wenig redet, niemals streitet, pflichtbewusst und anspruchslos ist - eine Frau, "die an Durchschnittlichkeit kaum zu überbieten war."

Brigitte Giraud, Einen Körper haben, S. FischerBrigitte Giraud
Einen Körper haben

Wie merkt man eigentlich, dass man einen Körper hat? In der Regel, wenn er schmerzt, seine Funktionen nicht erfüllt, beobachtet oder missachtet wird. So geht es auch der namenlosen Ich-Erzählerin, die als kleines Mädchen, krank im Bett liegend, ihren Körper das erste Mal wirklich spürt – die Spritzen gegen die Krankheit tun weh.

Ann-Marie Ljungberg, Dunkelheit, bleib bei mir, Weidle VerlagAnn-Marie Ljungberg
Dunkelheit, bleib bei mir

Am 3. März 1940 sprengten Terroristen das Gebäude der sozialistischen Zeitung "Norskenflamman" im nordschwedischen Lulea in die Luft, fünf Menschen, darunter zwei Kinder, starben.

Sarit Yishai-Levi, Die Schönheitskönigin von Jerusalem, Aufbau-Verlag Sarit Yishai-Levi
Die Schönheitskönigin von Jerusalem

"Warum Tote aufwecken? Warum von Dingen reden, die die Zeit nicht mehr heilen kann und die ohnehin verloren sind?" Weil die Dinge einen langen Schatten haben, - verloren sind eher die Nachgeborenen, die zu wenig über das wissen, was in ihren Familien geschah.

Gioconda Belli, Mondhitze, Droemer 2016Gioconda Belli
Mondhitze

Mit ihrem Roman "Die bewohnte Frau" wurde die nicaraguanische Schriftstellerin Gioconda Belli schlagartig berühmt und avancierte zu einer Art Kultautorin. Verband sie doch in diesem Roman, geschrieben im Stil des für Lateinamerika typischen magischen Realismus, feministische und revolutionäre Bewegungen, beschrieb Konflikte und Niederlagen und die schwierige Rolle der Frau im Widerstand.