Neue Bcher

Deutsche Romane

Tim Krohn, Erich Wyss übt den freien Fall, Galiani BerlinTim Krohn
Erich Wyss übt den freien Fall

Es ist ein ehrgeiziges Projekt, das sich Tim Krohn vorgenommen hat: Knapp 1000 menschliche Regungen will er in einer Art Enzyklopädie beschreiben, die Gefühle kann man sich samt dazu passender Geschichten bei ihm kaufen. Das Projekt wird mit einem großangelegten Crowdfunding finanziert.

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Hanns-Josef Ortheil, Der Typ ist da. Roman. Kiepenheuer und WitschHanns-Josef Ortheil
Der Typ ist da

Der Typ ist da – steht vor der Haustür und wartet. Matteo aus Venedig, den Mia spontan nach Köln eingeladen hatte, als sie in Venedig studierte. Aber dass er es ernst nehmen würde! Er zeigt ihr den zerknitterten Zettel von damals, und sie weiß: Sie kann ihn nicht einfach wegschicken.

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Robert Menasse, Die Hauptstadt, Roman, SuhrkampDEUTSCHER BUCHPREIS 2017
Robert Menasse "Die Hauptstadt"

Ein angstvolles Schwein rennt durch Brüssels Mitte, und alle, die es sehen, werden in Robert Menasses Roman zu Spielern, um ihre je eigenen Interessen oder auch um Europas Werte. Ein fulminanter Beginn, aus dem Robert Menasse seine Handlungsfäden gewinnt und zu einem höchst kunstvollen und überraschend beweglichen Mosaik verwebt.

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Isabel Fargo Cole, Die grüne Grenze, Roman, Edition NautilusIsabel Fargo Cole
Die grüne Grenze

"Wie klingen die Geschichtsbücher, deren Geheimschrift man nicht entziffern kann?" Vielleicht ein wenig so wie dieser erste Roman der Schriftstellerin und Übersetzerin Isabel Fargo Cole, der sich so schlafwandlerisch sicher und zugleich traumverloren zwischen den Zeiten im Leben des Schriftstellers Thomas Grünberg bewegt.

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Marion Poschmann, Die Kieferninseln. Roman. SuhrkampMarion Poschmann
Die Kieferninseln

Einen "Bartforscher im Rahmen eines Drittmittelprojekts" in den Mittelpunkt eines Romans zu stellen, zeugt von Marion Poschmanns Begabung, ironischen Abstand zu ihren Figuren einzunehmen.

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Sasha Marianna Salzmann, Ausser sich, Suhrkamp Sasha Marianna Salzmann
Ausser sich

"Die Zeit ist also ein Heute, von vor hundert Jahren bis jetzt.“ Diesen Satz Ingeborg Bachmanns stellt die Autorin als Motto vor ihren Roman, denn um den zeitlichen Ablauf geht es ihr nicht.

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Ulrich Schacht, Notre Dame, Roman, Aufbau VerlagUlrich Schacht
Notre Dame

Der Schriftsteller und Journalist Torben Berg ist auf dem Weg nach Paris. Dort wird er Silvester verbringen, allein, ohne Ehefrau, Tochter, Geliebte. Es ist eine Reise in die Vergangenheit, voller Erinnerungen, die ihm auf der Seele lasten.

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Carmen Stephan, It's all true, S. FischerCarmen Stephan
It’s all true

"Vier Männer auf einem Floß" sollte eine Episode in Orson Welles‘ Film "It’s all true" heißen. 1941, als Amerika in den Krieg eingetreten war, las der damals 27jährige Regisseur eine kleine Meldung in der Zeitung - von vier Fischern, Jangaderos, die auf einem selbstgebauten Floß von Fortaleza nach Rio aufbrachen.

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Paulus Hochgatterer, Der Tag, an dem mein Großvater ein Geld war, DeutickePaulus Hochgatterer
Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war

Fünf Schwestern und Nelli, ein dreizehnjähriges Flüchtlingskind, das 1944 auf dem Bauernhof in Niederösterreich auftauchte und sich an ihre eigene Geschichte kaum mehr erinnert. Oder verschweigt sie sie, aus guten Gründen?

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Mirko Bonné, Lichter als der Tag, SchoefflingMirko Bonné
Lichter als der Tag

Am Anfang von Mirko Bonnés Roman sind schon alle Motive versammelt: Das Licht, das Raimund Merz als Junge kannte und später nur noch in der Bahnhofshalle seiner Stadt Hamburg wiederfindet, das Leuchten auf einem fast vergessenen Bild von Corot, das Heimweh, "eigentlich ein Lichtweh", das sein Leben immer mehr beherrscht.

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Kerstin Preiwuß, Nach Onkalo,  Roman, Berlin Verlag, 2017gKerstin Preiwuß
Nach Onkalo

"Die Tage unterscheiden sich nicht. Sie wechseln einander nur ab. Aber das Licht ändert sich und bringt vieles zurück." Als Matuscheks Mutter stirbt, verändert sich nicht nur das Licht.

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Natascha Wodin, Sie kam aus Mariupol, RowohltNatascha Wodin
Sie kam aus Mariupol

"Ich wusste nur, dass ich zu einer Art Menschenunrat gehörte, zu irgendeinem Kehricht, der vom Krieg übrig geblieben war.“ Natascha Wodins Eltern sind als Zwangsarbeiter aus der Ukraine nach Deutschland gekommen, in einem der mehr als 30.000 Lager knapp dem Tod entronnen.

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