Deutsche Romane

Markus C. Schulte von Drach, Mythos, SpiegelMarkus C. Schulte von Drach
Mythos

Woher kommen wir Menschen? Wer gibt die richtige Antwort darauf, die Evolutionstheorie oder die Religionen? Eine Handvoll Abenteurer sucht Antworten – aber auch einen Inka-Schatz im peruanischen Amazonasgebiet.

Markus Feldenkirchen, Keine Experimente, Roman, Kein & AberMarkus Feldenkirchen
Keine Experimente

Er ist der ideale "Held" dieser witzig-anrührenden Komödie: Frederik Kallenberg, verheiratet, zwei Kinder, kämpft für ein "Müttergeld", damit Frauen zu Hause bleiben und ihre Kinder selbst erziehen können. Für diesen Einsatz fühlt sich der Bundestags-Abgeordnete aufgrund seiner tristen Kindheit bestens qualifiziert.

Thomas Josef Wehlim, Legende von Schatten, Edition RugerupThomas Josef Wehlim
Legende von Schatten

Ein Roman wie eine Fieberphantasie: Er beginnt mit der Erinnerung an eine Liebesnacht, aus der ein Sohn hervorging, und der Hof von Lima darf niemals erfahren, dass dieses Kind nicht der Sohn des Vizekönigs von Peru ist. Legenden und Bilder aus der Geschichte der Eroberung Südamerikas ...

Ulrike Edschmid, Das Verschwinden des Philip S., RomanUlrike Edschmid
Das Verschwinden des Philip S.

Am Anfang: der Tod auf den Zeitungsbildern - ein erschossener Polizist, einige Meter entfernt ein junger Mann in schwarzer Lederjacke, niedergestreckt, als er flüchtete, auf einem Parkplatz in Köln 1975. Wer zuerst geschossen hat und was auf diesem Parkplatz wirklich geschah, wird in den Prozessen der bleiernen Zeit der 70er Jahre nicht aufzuklären sein.

Buchtipp Birk Meinhardt, Brüder und Schwestern, Hanser VerlagBirk Meinhardt
Brüder und Schwestern

Über 20 Jahre nach dem Untergang der DDR befassen sich immer mehr Autoren mit der Zeit vor der Wende und den speziellen Lebensumständen und Befindlichkeiten der Deutschen im Osten. Ein starkes Stück Literatur hat jetzt Birk Meinhardt geschrieben, einen Wälzer von 700 Seiten, der so kurzweilig ist wie ein so dickes Buch es überhaupt sein kann.

Hanns-Josef Ortheil, Das Kind, das nicht fragte, LuchterhandHanns-Josef Ortheil
Das Kind, das nicht fragte

Benjamin Merz ist Ethnologe und eigentlich immer auf der Flucht vor seinen vier älteren Brüdern, die ihn gängeln, bevormunden und dem Nachzügler ständig zu verstehen geben, dass er ohne ihre Hilfe nichts zustande bringt.

Buchtipp Dirk Kurbjuweit, Angst, RowohltDirk Kurbjuweit
Angst

Eine zufriedene, gutbürgerliche Familie: Mann, Frau, zwei kleine Kinder sind froh, in Berlin in eine schöne Eigentumswohnung einzuziehen. Was für ein Albtraum daraus werden kann, hat Dirk Kurbjuweit in einem Roman erzählt, der autobiographisch grundiert ist.

Buchtipp Manuela Reichart, Zehn Minuten und ein ganzes Leben, S.FischerManuela Reichart
Zehn Minuten und ein ganzes Leben

Ein kleines Buch über ein ganzes Leben – über eine sterbende Frau und das, was ihr durch den Sinn weht, und am Ende der letzte Tänzer, der Tod. In 70 Miniaturen lässt die Autorin Bilder dieses Lebens entstehen, doch diese Bilder sind weitaus mehr als flächige Momentaufnahmen.

Annette Pehnt, Chronik der Nähe, Roman, PiperAnnette Pehnt
Chronik der Nähe

Drei starke Frauen stehen im Mittelpunkt dieser "Chronik der Nähe", die doch von so viel Distanz erzählt. Großmutter, Mutter, Tochter, untrennbar verbunden durch ihre Lebensläufe, die sie selbst geprägt und zugleich der Tochter weitergegeben haben.

Alain Claude Sulzer, Zur falschen Zeit, Roman, GalianiAlain Claude Sulzer
Zur falschen Zeit

Ein junger Mann auf Spurensuche nach seinem toten Vater. Eine Mutter, die schweigt. Rückblenden in die 50er Jahre, in eine beängstigend enge, stickige Zeit. Alles schon mal gelesen? Vorsicht. Der Schweizer Schriftsteller hat mit "Zur falschen Zeit" einen schmalen, leisen Roman geschrieben, in dem so es intensiv brodelt, dass man ihn mit klopfendem Herzen lesen muss.

Andreas Maier, Das Haus, Suhrkamp VerlagAndreas Maier
Das Haus

Die Kindheit, das Paradies ganz ohne Zwänge und Menschen? Ein Sehnsuchtsort allenfalls der ganz frühen Jahre. Doch schon als Kleinkind beunruhigt der Ich-Erzähler Andi seine Eltern, weil er nicht spricht. Mit dem Kindergarten setzt seine Zeitrechnung ein, – denn er erleidet einen Schock, als er zum ersten Mal die anderen Kinder erlebt.

Stefan Kiesbye, Hemmersmoor, Roman, Tropen VerlagStefan Kiesbye
Hemmersmoor

Kiesbye, 1966 in Eckernförde geboren, lebt seit 1996 in den USA. Bereits 2004 hatte er dort diesen Roman veröffentlicht, der die gewaltgeladene Atmosphäre der späten Nachkriegsjahre in der niedersächsischen Provinz aufgreift. Sein Roman führt in ein Dorf am Rande des Teufelsmoors, Hemmersmoor.