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Deutsche Romane

Antonia Baum, Tony Soprano stirbt nicht, Hoffmann und CampeAntonia Baum
Tony Soprano stirbt nicht

Eine fiktive Geschichte: Drei Kinder bangen um ihren Vater, der bei einem Motorradunfall schwer verunglückt ist und nun an Schläuchen und Apparaten hängend im Krankenbett liegt. Aber seine Kinder sind stark, so haben sie es von ihm gelernt, "wer krank ist, wird gesund, ob es ihm nun passt oder nicht."

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Jakob Hein, Kaltes Wasser, Roman. Galiani Berlin Jakob Hein
Kaltes Wasser

Ein wegweisender Satz im Leben des Friedrich Bender: "Mein Leben begann als statistische Ausnahme"- eigentlich wollten seine Eltern kein Kind mehr. Er kam trotzdem zur Welt und erwies sich schon im Kindergartenalter als todesmutig.

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Marina Caba Rall, Esperanza, Roman, WagenbachMarina Caba Rall
Esperanza

"Wie konnte man wissen, wie real eine Erinnerung war? Wie viel davon Verzerrung und wie viel reine faktische Realität?" Der Wissenschaftler Juan begeistert sich für Fragen wie diese, denn er weiß, dass Erinnerung ein kreativer Prozess ist und das, was man für gesichert hält, bei jedem Abruf aus dem Gedächtnis mit Auslassungen und Hinzufügungen neu überschrieben und ausgeschmückt wird.

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Cora Stephan, Ab heute heiße ich Margo, Kiepenheuer & WitschCora Stephan
Ab heute heiße ich Margo

Als sie sich Margo nennt, träumt Margarete davon, sich ein selbstständiges Leben zu erobern und der Enge ihrer Familie und der Kleinstadt Stendal zu entkommen. Die junge Frau lernt Buchhaltung bei Photo-Werner und freundet sich mit der Fotografin Helene an.

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Birgit Vanderbeke, Ich freue mich, dass ich geboren bin, PiperBirgit Vanderbeke
Ich freue mich, dass ich geboren bin

Das sagt irgendwann ein Kind, das die Eltern nie haben wollten, das die Mutter in die Ehe mit einem Minderjährigen trieb und damit weit weg vom Traum einer Gutsbesitzerehefrau, die sie zu werden hoffte - aber dieser Mann ist im Krieg gestorben.

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Roland Schimmelpfennig, An einem eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts, Roman, S.FischerRoland Schimmelpfennig
An einem eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

In Berlin, müsste man noch ergänzen. Ein ungewöhnlich langer Titel, der einiges verspricht – Großstadt, Jahrhundertwende, eiskalter Winter. Da erwartet man vom meistgespielten Dramatiker Deutschlands eine spannende Geschichte – so verheißungsvoll wie der Anfang seines Roman-Debüts:

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Juli Zeh, Unterleuten, Luchterhand LiteraturverlagJuli Zeh
Unterleuten

Es stinkt buchstäblich zum Himmel in Unterleuten, schwarze Rauchwolken qualmen, der Nachbar verbrennt Autoreifen, um den aus Berlin mit Frau und Baby zugezogenen Naturschützer zu vertreiben, der ausgerechnet hier den vom Aussterben bedrohten Kampfläufer retten will und sich überall einmischt.

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Hans Platzgumer, Am Rand. Roman, ZsolnayHans Platzgumer
Am Rand

Ein Mann verlässt noch vor Tagesanbruch seine Wohnung, besteigt einen Berg, setzt sich auf einen Felsen am Rand des Abgrunds, zieht Stift und Block hervor Eund beginnt zu schreiben. Einen ganzen Tag lang. So hat er das geplant: Hier oben will er zurückblicken auf sein Leben, hier oben endlich einen Text zu Ende bringen.

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Norbert Gstrein, In der freien Welt, Roman. HanserNorbert Gstrein
In der freien Welt

"In meinen Augen hörte er nicht auf, der größte zu sein, weil ich es nicht anders wollte", um diese Einsicht kreist der wenig erfolgreiche österreichische Autor Hugo in seinem Versuch, seinen in San Francisco ermordeten Freund John zu begreifen.

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Johanna Adorján, Geteiltes Vergnügen, Roman. Hanser Berlin 2016Johanna Adorján
Geteiltes Vergnügen

Er ist Geiger, groß, schlank und schön. Er geht leicht vornüber gebeugt, raucht und strahlt "etwas Sorgloses, Verschwenderisches aus". Ein Mann zum Verlieben. Und genau das tut die Ich-Erzählerin.

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Peter Stamm, Weit über das Land, S. Fischer 2016Peter Stamm
Weit über das Land

Eine Familie kommt aus dem Urlaub zurück – Astrid und Thomas bringen die Kinder ins Bett, trinken noch ein Glas Wein, sie geht ins Haus, um aufzuräumen. Plötzlich steht Thomas auf, geht den Kiesweg entlang zum Gartentor, öffnet es vorsichtig, damit es nicht quietscht und läuft hinein in den Schatten, in den Wald, ins Nichts.

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Michael Köhlmeier, Das Mädchen mit dem Fingerhut, Roman, Hanser 2016Michael Köhlmeier
Das Mädchen mit dem Fingerhut

Ein kleines Mädchen geht auf den Markt, irgendwo in einer Stadt -  vielleicht in Deutschland oder sonst in Westeuropa. Der Onkel hat sie losgeschickt, um sich Essen zu erbetteln. Sie spricht kein Wort und versteht kaum ein Wort, wohl aber dies: "Sie muss sehen, dass sie über den Winter kommt."

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