Deutsche Romane

Thomas Hettche, PFAUENINSEL, Roman, Kiepenheuer & Witsch Thomas Hettche
Pfaueninsel

Wenn man Glück hat, dann schenken die Pfauen dem Besucher der Insel noch heute ein farbenprächtiges Schauspiel und schlagen ein leuchtend grün-blau-gold schillerndes Rad. Aber eigentlich tun sie es nur zur Balzzeit, um den Weibchen zu imponieren, oder um Angreifer zu vertreiben.

ROBERT SEETHALER, Ein ganzes Leben, Roman, Hanser Robert Seethaler
Ein ganzes Leben

Ein Mann in den Bergen – wortkarg, bedürfnislos, stoisch, von schlichtem Gemüt, aber mit genauem Blick, arbeitsam, fleißig, geduldig. Das Schicksal meint es nicht gut mit ihm und als er als Waise zum Bergbauern kommt und die glitzernde Bergwelt bestaunt, wird es nicht besser.

REGINA SCHEER, Machandel, Roman, Knaus Verlag Regina Scheer
Machandel

Im Märchen vom Machandelbaum sammelt ein Mädchen die Knochen des von der Stiefmutter getöteten und gekochten Brüderchens ein; und aus dem Wacholderstrauch, unter den sie sie, in ein Seidentuch gewickelt, legt, fliegt ein schöner bunter Vogel hervor– eines der vielen schwarzen Märchen, die von Gewalt und Not erzählen.

DANIEL GLATTAUER, Geschenkt, Roman, Deuticke Daniel Glattauer
Geschenkt

Als Journalist bei einer Gratiszeitung zu arbeiten, die per Postwurf und ungefragt im Briefkasten landet – das ist nicht unbedingt der Traum von einer Karriere. Auch nicht für Gerold Plassek, ein ziemlich heruntergekommener Vertreter seines Berufes. Versoffen, gelangweilt, verbittert.

CHRISTOPH PETERS, Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln, Roman, Luchterhand Christoph Peters
Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln

Zen bedeutet Hingabe, Konzentration, Versenkung. Zen ist für uns Mystik, für den nach Erleuchtung suchenden Buddhisten Lernen in Demut und Hingabe. Das ist nicht ohne Mühsal, ganz im Gegenteil.

HANNS-JOSEF ORTHEIL, Die Berlinreise, Roman eines Nachgeborenen, Luchterhand Hanns-Josef Ortheil
Die Berlinreise - Roman eines Nachgeborenen

Der 12jährige Hanns-Josef Ortheil fährt mit seinem Vater 1964 nach Berlin. Für den Vater ist es eine Reise in die Vergangenheit, für den Sohn ein Ausflug in die Familiengeschichte. In Berlin lebten die Eltern als glückliches junges Ehepaar, bis sie ihr erstes Kind verloren.

Daniel Glattauer, Die Wunderübung, Eine Komödie, Deuticke Daniel Glattauer
Die Wunderübung
Eine Komödie

"Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen" – das hat schon Loriot gewußt. Dennoch versuchen sie es immer wieder miteinander. Jahre- und jahrzehntelang.

Sasa Stanisic, Roman, Vor dem Fest, LuchterhandSaša Stanišić
Vor dem Fest

"Ein Dorf in der Uckermark, voller Gegenwart, voller Legenden. In 'Vor dem Fest' erzählt dieses Dorf sich selbst – ein Roman als furioser Chorgesang in Prosa." So urteilte die Jury über den neuen Roman und verlieh ihm den Preis der Leipziger Buchmesse 2014.

Ulrike Draesner, Sieben Sprünge vom Rand der Welt, Luchterhand Ulrike Draesner
Sieben Sprünge vom Rand der Welt

Die Angst "im Herzen des dunklen Kontinents Mensch" – sie ist es, deren Ursprung und Ausprägung Ulrike Draesner über mehrere Generationen hinweg erforscht, und von ihr lässt sie sich leiten.

Katja Petrowskaja, Vielleicht Esther, Roman, Suhrkamp Verlag Katja Petrowskaja
Vielleicht Esther

Vielleicht hieß sie Esther, die alte Frau, die in Kiew allein zurückblieb, als ihre Familie im August 1941 vor der deutschen Armee floh. Ihr Enkel, der später der Vater der Autorin Katja Petrowskaja werden sollte, war gerade neun Jahre alt, und wenn nicht ein Blumenkübel vom Lastwagen heruntergenommen worden wäre, hätte er in der rettenden Arche keinen Platz gefunden.

Ernst Haffner, Blutsbrüder, Ein Berliner Cliquenroman, Metrolit Verlag Ernst Haffner
Blutsbrüder - Ein Berliner Cliquenroman

Er kriecht einem förmlich in die Nase – dieser Geruch nach Schmutz und feuchten Kleidern, nach Schnaps und abgestandenem Bier, nach Kneipendunst und kaltem Rauch. Er lässt sich nur durch Waschen, neue Klamotten und und ein warmes Zuhause vertreiben. Aber das haben die Blutsbrüder nicht.

Ludwig Laher, Bitter, Roman, Wallstein Verlag Ludwig Laher
Bitter

Am Anfang stand ein orangefarbener Aktenordner. Das umfangreiche Material eines Forschers war der Anstoß für Ludwig Laher, die Geschichte eines vielfachen Kriegsverbrechers zu schreiben – mit verändertem Namen zwar, aus dramaturgischen Gründen etwas verknappt, aber ohne etwas dazu zu erfinden.