Neue Bcher

Deutsche Romane

Ulrike Edschmid, Das Verschwinden des Philip S., RomanUlrike Edschmid
Das Verschwinden des Philip S.

Am Anfang: der Tod auf den Zeitungsbildern - ein erschossener Polizist, einige Meter entfernt ein junger Mann in schwarzer Lederjacke, niedergestreckt, als er flüchtete, auf einem Parkplatz in Köln 1975. Wer zuerst geschossen hat und was auf diesem Parkplatz wirklich geschah, wird in den Prozessen der bleiernen Zeit der 70er Jahre nicht aufzuklären sein.

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Buchtipp Birk Meinhardt, Brüder und Schwestern, Hanser VerlagBirk Meinhardt
Brüder und Schwestern

Über 20 Jahre nach dem Untergang der DDR befassen sich immer mehr Autoren mit der Zeit vor der Wende und den speziellen Lebensumständen und Befindlichkeiten der Deutschen im Osten. Ein starkes Stück Literatur hat jetzt Birk Meinhardt geschrieben, einen Wälzer von 700 Seiten, der so kurzweilig ist wie ein so dickes Buch es überhaupt sein kann.

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Hanns-Josef Ortheil, Das Kind, das nicht fragte, LuchterhandHanns-Josef Ortheil
Das Kind, das nicht fragte

Benjamin Merz ist Ethnologe und eigentlich immer auf der Flucht vor seinen vier älteren Brüdern, die ihn gängeln, bevormunden und dem Nachzügler ständig zu verstehen geben, dass er ohne ihre Hilfe nichts zustande bringt.

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Buchtipp Dirk Kurbjuweit, Angst, RowohltDirk Kurbjuweit
Angst

Eine zufriedene, gutbürgerliche Familie: Mann, Frau, zwei kleine Kinder sind froh, in Berlin in eine schöne Eigentumswohnung einzuziehen. Was für ein Albtraum daraus werden kann, hat Dirk Kurbjuweit in einem Roman erzählt, der autobiographisch grundiert ist.

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Buchtipp Manuela Reichart, Zehn Minuten und ein ganzes Leben, S.FischerManuela Reichart
Zehn Minuten und ein ganzes Leben

Ein kleines Buch über ein ganzes Leben – über eine sterbende Frau und das, was ihr durch den Sinn weht, und am Ende der letzte Tänzer, der Tod. In 70 Miniaturen lässt die Autorin Bilder dieses Lebens entstehen, doch diese Bilder sind weitaus mehr als flächige Momentaufnahmen.

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Annette Pehnt, Chronik der Nähe, Roman, PiperAnnette Pehnt
Chronik der Nähe

Drei starke Frauen stehen im Mittelpunkt dieser "Chronik der Nähe", die doch von so viel Distanz erzählt. Großmutter, Mutter, Tochter, untrennbar verbunden durch ihre Lebensläufe, die sie selbst geprägt und zugleich der Tochter weitergegeben haben.

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Alain Claude Sulzer, Zur falschen Zeit, Roman, GalianiAlain Claude Sulzer
Zur falschen Zeit

Ein junger Mann auf Spurensuche nach seinem toten Vater. Eine Mutter, die schweigt. Rückblenden in die 50er Jahre, in eine beängstigend enge, stickige Zeit. Alles schon mal gelesen? Vorsicht. Der Schweizer Schriftsteller hat mit "Zur falschen Zeit" einen schmalen, leisen Roman geschrieben, in dem so es intensiv brodelt, dass man ihn mit klopfendem Herzen lesen muss.

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Andreas Maier, Das Haus, Suhrkamp VerlagAndreas Maier
Das Haus

Die Kindheit, das Paradies ganz ohne Zwänge und Menschen? Ein Sehnsuchtsort allenfalls der ganz frühen Jahre. Doch schon als Kleinkind beunruhigt der Ich-Erzähler Andi seine Eltern, weil er nicht spricht. Mit dem Kindergarten setzt seine Zeitrechnung ein, – denn er erleidet einen Schock, als er zum ersten Mal die anderen Kinder erlebt.

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Stefan Kiesbye, Hemmersmoor, Roman, Tropen VerlagStefan Kiesbye
Hemmersmoor

Kiesbye, 1966 in Eckernförde geboren, lebt seit 1996 in den USA. Bereits 2004 hatte er dort diesen Roman veröffentlicht, der die gewaltgeladene Atmosphäre der späten Nachkriegsjahre in der niedersächsischen Provinz aufgreift. Sein Roman führt in ein Dorf am Rande des Teufelsmoors, Hemmersmoor.

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Jo Lendle, Alles Land, Über Alfred WegenerJo Lendle
Alles Land

Von seiner letzten Reise sollte er nicht mehr zurückkehren. Was Alfred Wegener noch einmal in den hohen Norden trieb, gegen den erklärten Protest seiner Frau: Er wollte eine Station auf dem grönländischen Inlandeis einrichten, in der man überwintern konnte, um Messungen durchzuführen. Schweremessungen, Messungen der Gletscherbewegung, der Temperatur, der Dicke des Eises.

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Klaus Harpprecht, Arletty und ihr deutscher Offizier, FischerKlaus Harpprecht
Arletty und ihr deutscher Offizier

Eine Liebesgeschichte, die vor allem von der Liebe des Autors zu seiner Hauptdarstellerin erzählt und zu ihrem Land Frankreich. Hier lebt Klaus Harpprecht seit fast dreißig Jahren. Als er 20 Jahre alt war, 1947, sah er Arletty zum ersten Mal auf der Leinwand eines Stuttgarter Kinos, in Marcel Carnés großem Film "Les Enfants du Paradis", den "Kindern des Olymp"....

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Hanns-Josef Ortheil, Liebesnaehe, Roman Luchterhand VerlagHanns-Josef Ortheil
Liebesnähe

Wer ist diese Schwimmerin? Mit dieser Frage, geschrieben auf einem kleinen Zettel und deponiert in den Ritzen einer Holzbank, beginnt eine ganz und gar ungewöhnliche, weil wortlose Liebesgeschichte, die sich aus Andeutungen, Vermutungen, geheimnisvollen Zeichen, Blicken und heimlichen Botschaften zu einer höchst erotischen Begegnung entwickelt.

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