Neue Bcher

Englische Romane

Rachel Cusk, Transit. Roman, SuhrkampRachel Cusk
Transit

Faye, Schriftstellerin und Ich-Erzählerin, die wir aus "Outline" kennen, ist wieder in London - die Scheidung hinter sich, die ungewisse Zukunft vor sich und in einer Reihenhaushälfte wohnend, die erst mal komplett saniert werden muss, damit man darin mit zwei Kindern leben kann. Schlechtes Haus, aber gute Gegend.

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James Gordon Farrell, Singapur im Würgegriff, Matthes und Seitz 2017, RomanJames Gordon Farrell
Singapur im Würgegriff

Als Matthew Webb nach dem Tod seines Vaters, eines der beiden Firmengründer von Blackett&Webb in die britische Kolonie Malaya kommt, warnt man ihn vor dem "Würgegriff“ von Singapur.

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Julian Barnes, Der Lärm der Zeit, Kiepenheuer und WitschJulian Barnes
Der Lärm der Zeit

"Er wusste nur eins: Dies war die schlimmste Zeit" – alle drei Teile des Romans sind mit diesem Satz überschrieben. Ein Roman, in dem nicht viel und doch alles passiert: Ein Mann wartet auf den Lift, sitzt im Flugzeug, wird in einer Limousine befördert. Alles spielt sich in seinem Kopf ab, er grübelt über Bedrohungen nach, beschwört Erinnerungen.

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David Garnett, Mann im Zoo, Verlag DoerlemannDavid Garnett
Mann im Zoo

"Homo Sapiens, Mensch, männlich. Dieses in Schottland geborene Exemplar ist eine Schenkung des John Cromartie. Die Besucher werden gebeten, den Menschen nicht durch persönliche Bemerkungen zu reizen."

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Lawrence Osborne, Denen man vergibt, Verlag Klaus WagenbachLawrence Osborne
Denen man vergibt

"Nicht alle Wege führen zum Herzen“ heißt es in einem marokkanischen Sprichwort, das der Autor seinem Roman voranstellt. Die Autofahrt des englischen Ehepaars David und Jo ins marokkanische Hinterland beginnt mit Gezänk und Missvergnügen.

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Denton Welch, Freuden der Jugend. Roman, Wagenbach. Denton Welch
Freuden der Jugend

Eine wunderbare Wiederentdeckung: Der britische Autor Denton Welch hatte nur wenige Jahre Zeit zu schreiben, nachdem er mit 20 durch einen Unfall verkrüppelt wurde und 1948 mit 33 Jahren starb.

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J.L.Carr, Ein Monat auf dem Land, Dumont BuchverlagJ.L. Carr
Ein Monat auf dem Land

Ein Sommer im Jahre 1920, ein kleines Dorf in Yorkshire: Als der junge Restaurator Tom Birkin in Oxgodby ankommt, regnet es in Strömen, seine Frau hat ihn verlassen und der Krieg hat ihn gezeichnet. Doch hier findet er eine Oase des Friedens vor, seine Albträume von Schützengräben und Maschinengewehrfeuer quälen ihn nicht mehr jede Nacht.

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Rachel Cusk, Outline, SuhrkampRachel Cusk
Outline

Ein kurzes Treffen als Auftakt einer ganzen Reihe von Begegnungen: Die Ich-Erzählerin ist mit einem Milliardär verabredet, der eine Literaturzeitschrift gründen will. Er "erzählte mir bereitwillig aus seinem Leben, das völlig unverdächtig begonnen und ihn – offensichtlich – zu dem gelassenen und wohlhabenden Menschen gemacht hatte, der mir nun gegenüber saß."

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Jane Gardam, Eine treue Frau, Roman, HanserJane Gardam
Eine treue Frau

Dieser zweite Teil von Jane Gardams Trilogie über die Generation der "Nachkriegs-Wirbellosen", die letzten der in den britischen Kolonien geborenen Träger des Empire, ist keine Fortsetzung, sondern beleuchtet die Ehe des Kronanwalts Edward Feathers und seiner Frau Betty noch einmal, diesmal aus der Perspektive der Frau.

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Kate Atkinson, Glorreiche Zeiten, Roman, Droemer-Knaur, 2015Kate Atkinson
Glorreiche Zeiten

"Der Krieg war ein tiefer Abgrund, und es gab kein Zurück auf die andere Seite, zu dem Leben, das sie davor geführt hatten, zu den Menschen, die sie davor gewesen waren. Das galt für sie und das ganze arme zerstörte Europa."

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Anne Enright, Rosaleens Fest, DVA 2015Anne Enright
Rosaleens Fest

Jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Art unglücklich, das wusste Leo Tolstoi, und Booker-Preisträgerin Anne Enright hat in ihren Romanen etliche Familienhöllen schonungslos und doch mit Humor ausgeleuchtet.

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Martin Amis, Interessengebiet, Kein & Aber 2015Martin Amis
Interessengebiet

Dieser Roman über Auschwitz ist eine Zumutung – für die einen im provokanten und damit herausfordernden Sinne des Wortes, für die anderen im negativen, weil schamlosen Sinn. Auch die Kritiken stehen sich frontal gegenüber. Die einen sagen: Geht gar nicht, die anderen loben "Interessengebiet" als großartige Literatur.

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