Internationale Romane

 

Anna Enquist, Denn es will Abend werden. Luchterhand LiteraturverlagAnna Enquist
Denn es will Abend werden

Vier Menschen, die ein gemeinsames Trauma verbindet: Als Streichquartett haben sich Jochim und Carolien, Heleen und Hugo regelmäßig auf dessen Hausboot getroffen, um zu musizieren, Spaß zu haben und Ruhe zu finden. Aber das gemeinsame Spiel wird eines Tages jäh unterbrochen – mit unerträglichen Folgen für alle.

Ferrante, Frantumaglia - 
mein geschriebenes Leben. SuhrkampElena Ferrante
Frantumaglia
Mein geschriebenes Leben

Ein Buch für alle, die Elena Ferrantes Bücher lieben, die nicht nur ihre vierbändige Neapel-Serie "Meine geniale Freundin" verschlungen haben, sondern auch ihre frühen Romane - "Frau im Dunkeln" und "Lästige Liebe".

Eveline Hasler, 
Tochter des Geldes. Roman eines Lebens. Nagel & KimcheEveline Hasler
Tochter des Geldes
Mentona Moser – die reichste Revolutionärin Europas

Als Mentona Moser aus London zurückkehrt, wo sie Sozialarbeit studiert und in den Armensiedlungen der Stadt praktische Arbeit geleistet hat, muss sie ihre Mutter nach Rom begleiten, die die trüben Winterwochen nicht in der Schweiz verbringen will.

Jirí Weil, Mendelssohn auf dem Dach. Roman. Wagenbach OktavheftJiří Weil
Mendelssohn auf dem Dach

"Die Stadt lag wie unter dem Bannspruch eines bösen Zauberers, es war, als ob sich dort Gespenster bewegen würden, Schatten ohne Leben."

María Gainza, Lidschlag. Roman. Salto Verlag Klaus WagenbachMaría Gainza
Lidschlag

"Ich musste daran denken, dass sich in dem Abstand zwischen dem, was man schön findet, und dem, was einen vollkommen in seinen Bann schlägt, die ganze Kunst abspielt und dass diese unterschiedliche Wahrnehmung oft von den scheinbar unbedeutendsten Winzigkeiten abhängt."

Elif Shafak, 
Unerhörte Stimmen. Roman. Kein und AberElif Shafak
Unerhörte Stimmen

"Tequila Leila, so hieß sie daheim und bei der Arbeit in dem rosenholzfarbenen Haus in der Kopfsteinpflastergasse unten am Kai zwischen Kirche und Synagoge, zwischen Lampenläden und Kebabbuden – in der Straße mit Istanbuls ältesten amtlich zugelassenen Bordellen."

Marie Darrieussecq, 
Unser Leben in den Wäldern, Secession Verlag für Literatur Marie Darrieussecq
Unser Leben in den Wäldern

Ein schmaler Roman, gerade mal 110 Seiten, in dem uns die Ich-Erzählerin Marie ziemlich atemlos mitteilen will, dass sie aus einer Welt geflohen ist, in der der Mensch über implantierte Chips komplett vernetzt, ständig online und damit steuerbar geworden ist.

Elena Ferrante, 
Frau im Dunkeln. Roman, SuhrkampElena Ferrante
Frau im Dunkeln

Leda ist Ende 40, Hochschullehrerin und allein lebend. Sie hat zwei Töchter, die in Toronto bei ihrem Vater leben, und sie macht Urlaub an der ionischen Küste nahe Neapel. Dort beobachtet sie Tag für Tag eine neapolitanische Großfamilie, die laut lärmend Strand und Meer genießt.

Marente de Moor, Aus dem Licht. Roman.Hanser LiteraturverlageMarente de Moor
Aus dem Licht

Die Geschichte des französischen Filmpioniers und Erfinders Louis Aimé Augustin Le Prince bietet eine großartige Vorlage für einen Roman: Am 16. September 1890 stieg er in einen Zug nach Paris, um sein Patent anzumelden – und wurde nie mehr gesehen.

Anne Cathrine 
Bomann, Agathe. Roman, hanserblauAnne Cathrine Bomann
Agathe

"Wenn ich mit zweiundsiebzig in den Ruhestand ging, hatte ich noch fünf Monate zu arbeiten. Das entsprach zweiundzwanzig Wochen oder, falls alle Patienten kamen, genau achthundert Gesprächen. War jemand verhindert und wurde krank, verringerte sich die Zahl natürlich. Darin lag, trotz allem, ein gewisser Trost."

Elena Ferrante, Lästige Liebe, Suhrkamp Elena Ferrante
Lästige Liebe

Millionen haben ihre "Neapolitanische Saga" verschlungen: Elena Ferrante, deren Identität ein schönes Geheimnis bleibt, hat natürlich auch mal angefangen zu schreiben. Ihr Debütroman verweist in vielen Details auf ihren vierbändigen Welterfolg – und bedient doch keinerlei konkrete Erwartung.

Jean-Philippe Blondel, 
Ein Winter in Paris. Roman. DeutickeJean-Philippe Blondel
Ein Winter in Paris

Victor lebt mit seinen Eltern in der französischen Provinz, will aber mit 18 den Sprung in eine akademische Ausbildung wagen. Er geht nach Paris und schafft es bis ins zweite Jahr der "Vorbereitungsklassen des literarischen Zweigs, in der man sich auf das Auswahlverfahren für eine der elitären Écoles normales supérieures vorbereitet."