Internationale Romane

Isabel Allende, Ein unvergänglicher Sommer. Suhrkamp-InselIsabel Allende
Ein unvergänglicher Sommer

Brooklyn, New York - Schneesturm, vereiste Straßen, die Menschen werden aufgefordert, zuhause zu bleiben. Robert setzt sich trotzdem ins Auto, um seine Katze zum Tierarzt zu bringen. Es schneit, die Sicht ist schlecht.

Neel Mukherjee, Das Leben in einem Atemzug. Roman, Verlag Antje KunstmannNeel Mukherjee
Das Leben in einem Atemzug

In einem Atemzug … der schnell der letzte sein kann, denn das Indien, das Neel Mukherjee beschreibt, ist zerrissen durch Kasten und getrennt durch Wohlstand. Die Reichen verstehen die Armen als Besitz, halten sie als Diener, Köchinnen, Kindermädchen, Mägde, verlangen Gehorsamkeit und Unterwürfigkeit.

Josepha Mendels, Du wusstest es doch, Roman, WagenbachJosepha Mendels
Du wusstest es doch

"Für die Dauer eines Krieges" leben sie in London zusammen, Henriette Bas und Frans Winter, jüdische Emigranten aus den Niederlanden, die sich 1943 im Londoner Hyde Park zufällig begegneten.

Khaled Khalifa, Der Tod ist ein mühseliges Geschäft, Roman, Rowohlt 2018Khaled Khalifa
Der Tod ist ein mühseliges Geschäft

Es ist buchstäblich eine Höllentour, auf die uns der renommierte syrische Autor Khaled Khalifa schickt. In seiner Heimat sind seine Bücher verboten, aber er harrt aus, will dieses vom Krieg zerrissene und zerstörte Land nicht verlassen - wie Niroz Malek, der in "Der Spaziergänger von Aleppo" ebenfalls über Krieg und Zerstörung in Syrien schreibt. Er lebt in Damaskus, und dort beginnt auch die Schreckensfahrt der Geschwister Bulbul, Hussain und Fatima.

Jeroen Olyslaegers, Weil der Mensch erbärmlich ist, Roman. Dumont BuchverlagJeroen Olyslaegers
Weil der Mensch erbärmlich ist

"Sowohl in mir als auch in der Stadt liegt noch viel zu viel begraben. Die Langhaarigen in den Sechziger Jahren sagten, unter dem Pflaster läge der Strand. Dummköpfe. Unter dem Pflaster liegt der Betrug."

Michael Ondaatje, Kriegslicht. Roman, HanserMichael Ondaatje
Kriegslicht

"Wir ordnen unser Leben dank kaum näher ausgeführter Geschichten. Als hätten wir uns in einer verwirrenden Umgebung verlaufen und sammelten nun, was unsichtbar und unausgesprochen war…“

 

Francesca Melandri, Alle ausser mir, WagenbachFrancesca Melandri
Alle außer mir

“Ich glaube, mein Vater hatte wie alle Menschen, die einen Krieg erlebt haben, ganze Räume mit Büchern in sich, in die er nie wieder hineingeschaut hat.“
Die Lehrerin Ilaria Profeti war als Liebling ihres Vaters Attilio von seiner untadeligen Vergangenheit im Umfeld des Partisanenkampfes gegen den Faschismus überzeugt.

Maja Lunde, Wasser, RomanMaja Lunde
Die Geschichte des Wassers

Südfrankreich im Jahr 2041: Wüste überall, es ist unerträglich heiß, verheerende Brände vernichten Natur und Existenzen, seit Jahren bleibt der Regen aus. Wassermangel und Dürre treiben die Menschen zu Hunderttausenden in den Norden, wo es das kostbare Nass noch gibt.

Margriet de Moor, Von Vögeln und Menschen, HanserMargriet de Moor
Von Vögeln und Menschen

Es beginnt wie ein ganz normaler Familienroman: Rinus kehrt nach der Nachtschicht zu Frau und Sohn zurück, die Gedanken noch bei der Plastiktüte auf der Flugbahn, die die Starterlaubnis zweier Maschinen kurzfristig verzögert hatte.

Elena Ferrante, Die Geschichte des verlorenen Kindes, Suhrkamp. Buchtipp, Buchrezension, Christiane SchwalbeElena Ferrante
Die Geschichte des verlorenen Kindes

"Du musst die Beste von allen werden" – verlangt Lila in jungen Jahren von Lenú, und diese Aussage fordert sie wie eine unerbittliche Zielvorgabe bis ins Alter heraus. Ihr Leben ist geprägt davon, sich loszusagen von der eigenen Vergangenheit, von Herkunft, Erziehung und Bildungsferne.

Arundhati Roy, Das Ministerium des äussersten Glücks, Roman, S. Fischer,Arundhati Roy
Das Ministerium des äussersten Glücks

Ein Buch, prall gefüllt mit Geschichten, die von Indien und seinen Menschen erzählen - von Reichen und Schönen bis zu den bitterarmen Obdachlosen, die ohne Dach über dem Kopf am Straßenrand schlafen, weil der Dampf der Auspuffgase ihnen die Moskitos vom Leibe hält und sie stattdessen von Lastwagen überrollt werden.

Kim Thúy, Die vielen Namen der Liebe. Roman. KunstmannKim Thúy
Die vielen Namen der Liebe

"Ich war das Nesthäkchen, die kleine Schwester meiner drei großen Brüder, von allen beschützt wie ein kostbares Parfumfläschchen in einer Vitrine …. Mein Vorname, Bâo Vi, kündet von der Absicht meiner Eltern, 'die Kleinste zu beschützen'. Wörtlich übersetzt heiße ich 'winzige Kostbarkeit."