Belletristik

Amanda Lee Koe, Ministerium für öffentliche Erregung, CulturBooks VerlagAmanda Lee Koe 
Ministerium für öffentliche Erregung - Storys

"Die Erde dreht sich. Zeit vergeht. Reis wird gegessen. Wer kann das widerlegen?" Eine chinesische Ehefrau mittleren Alters und nur scheinbar fatalistischen Gemüts kommt zu dem Schluss, dass sie in der Einsamkeit ihre Freiheit gefunden hat.

Zelda Fitzgerald, Himbeeren mit Sahne im Ritz, Manesse VerlagZelda Fitzgerald
Himbeeren mit Sahne im Ritz

Das Ritz-Carlton in New York – Kulisse für Luxus und Glamour. Im japanischen Garten des Ritz sitzt eine Tänzerin und isst Himbeeren mit Sahne: Eine kapriziöse Frau, die Juwelen und Kleider "von ausgezeichneter Qualität" trägt und perfekt in dieses Ambiente passt.

Sybille Berg, Wunderbare Jahre. Als wir noch die Welt bereisten.Sybille Berg
Wunderbare Jahre
Als wir noch die Welt bereisten

Wann war das eigentlich, als wir noch unbeschwert und sorglos die Welt bereisten? Als wir noch keine Angst vor Terroranschlägen hatten, Landschaft wirklich noch Landschaft war und fremde Kulturen uns magisch anzogen?

Matthias Brandt, Raumpatrouille, Kiepenheuer & WitschMatthias Brandt
Raumpatrouille
Geschichten

"Alles, was ich erzähle, ist erfunden. Einiges davon habe ich erlebt. Manches von dem, was ich erlebt habe, hat stattgefunden" – ein Vorwort, das den Leser einstimmt: Dies ist keine Autobiografie, sondern ein Buch mit Geschichten aus der Kindheit.

Stefano Benni, Die Pantherin, Wagenbach. Stefano Benni
Die Pantherin

Wer Stefano Bennis Bücher noch nicht kennt, hat mit "Die Pantherin" jetzt die Chance, in seinen Kosmos einzusteigen: zwei wunderbare Erzählungen in einem schönen, roten Wagenbach-Band.

Margriet de Moor, Schlaflose Nacht, HanserMargriet de Moor
Schlaflose Nacht

Es ist dreizehn Jahre her, als an einem Spätsommerabend ein Schuss im Gewächshaus das Leben der Ich-Erzählerin dramatisch verändert. Ihr Mann beging Selbstmord – ohne Abschiedsbrief, ohne Zeichen einer Depression. Sie lebten auf dem Land, in einem alten Bauernhaus. Nur vierzehn Monate waren sie zusammen.

Deborah Feldman, Unorthodox, SecessionDeborah Feldman
Unorthodox

Bücher sind Männern vorbehalten, Mädchen gehören in die Küche, aber "die wenigen Happen verwässerter Weisheit, die meine Lehrerinnen in der Schule bereitstellen, machen mich nur noch hungriger nach mehr." Deborah Feldman ist ein neugieriges, wissbegieriges Kind, das sich heimlich Bücher besorgt, die sie unter der Matratze versteckt.

Maarten 'T Hart, Die grüne Hölle - mein wunderbarer Garten und ich. Piper Verlag. Maarten 'T Hart
Die grüne Hölle
Mein wunderbarer Garten und ich

Gartenarbeit ist Vergnügen und Qual zugleich, denn es wächst nicht nur das, was wachsen soll – und das wächst durchaus nicht immer üppig – sondern auch Unkraut und Gestrüpp; Schädlinge fressen junge Triebe, und wer kein Gift spritzen will, hat alle Hände voll zu tun, wenn die Ernte zufriedenstellend sein soll.

Judith Hermann, Lettipark, S. Fischer Verlag 2016Judith Hermann
Lettipark

Es sind die Geschichten hinter den Geschichten, die diese Erzählungen so besonders machen. Der Tonfall ist knapp, lakonisch, die Protagonisten erinnern sich ruhig und gefasst; Emotionen, natürlich, die gibt es, aber sie liegen im Verborgenen, manchmal ist es nur ein einziger Satz.

David Wagner, Sich verlieben hilft. Über Bücher und Serien, Verbrecher VerlagDavid Wagner
Sich verlieben hilft - Über Bücher und Serien

David Wagner ist Leser aus Leidenschaft. Und weil Leidenschaften angefeuert gehören, sucht er buchstäblich auf Schritt und Tritt nach neuem Lesestoff. Das beginnt gleich morgens vor dem Computer.

Elke Heidenreich, Alles kein Zufall. Kurze Geschichten, Hanser 2016Elke Heidenreich
Alles kein Zufall – Kurze Geschichten

Schon das Buchcover lädt ein zu Geschichten aus dem Leben: Da steht Lurchi, der Feuersalamander, seit Generationen Symbol für gute Kinderschuhe, auf einem alten Tagebuch, das auf rotem Samt liegt, und trägt auf dem Arm Brille, Füllfederhalter und Perlenkette.

Axel Hacke, Das kolumnistische Manifest, Verlag Antje KunstmannAxel Hacke
Das kolumnistische Manifest
Das Beste aus 1001 Kolumnen

Frei nach Marx und Engels bringt Axel Hacke es auf den Punkt: Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kolumnismus. Kolumnen gibt es zu Hauf – im Radio, in jeder Zeitung und jeder Illustrierten, egal, ob sie bunt oder seriös, bedeutend oder unwichtig sind: Kolumnen sind das Salz in der Nachrichtensuppe.