Amerikanische Romane

Vivian Gornick, 
Ich und meine Mutter. Penguin VerlagVivian Gornick
Ich und meine Mutter

"Meine Mutter ist eine urbane Hinterwäldlerin, und ich bin die Tochter meiner Mutter. Die Stadt ist unser natürliches Element." Auf langen Märschen quer durch Manhattan redet die Ich-Erzählerin mit ihrer 77jährigen Mutter, sie selbst ist 45, und beide reiben ihre Erinnerungen aneinander, bis es vernehmlich knirscht.

Kent Haruf, Abendrot. 
DiogenesKent Haruf
Abendrot

Holt, Colorado. Eine Kleinstadt, in der jeder jeden kennt und im schlimmsten Fall auch jeder über jeden herzieht. Denn man wohnt nah beieinander an solch einem Ort. Das kann wirkliche Nähe bedeuten und Gemeinschaft, oder bloß Neugier und bösartige Gerüchte.

Hanya Yanagihara, Das Volk der Bäume, Hanser BerlinHanya Yanagihara
Das Volk der Bäume

Ivu'ivu ist eine kleine Insel in Mikronesien – hier leben Menschen, die möglicherweise unsterblich sind. Zumindest meinen das zwei Anthropologen und ein Mediziner herausgefunden zu haben, die dort ein verschollenes Steinzeitvolk entdecken.

Jennifer Clement, Gun Love, SuhrkampJennifer Clement
Gun Love

"Ich? Ich wuchs in einem Auto auf, und wenn man im Auto lebt, hat man keine Angst vor Blitz und Donner, das Einzige, wovor man Angst hat, ist der Abschleppwagen.“

Kent Haruf, Lied der Weite, DiogenesKent Haruf
Lied der Weite

Kent Haruf führt uns erneut in die fiktive Kleinstadt Holt im US-Bundesstaat Colorado. Alle seine sechs Romane spielen hier, in der Provinz, wo jeder jeden kennt und bestens Bescheid weiß über echte und angedichtete Geheimnisse der anderen.

Emily Ruskovich, Idaho. HanserEmily Ruskovich
Idaho

Ein Roman, der mühelos zwischen den Zeiten hin- und herspringt und dabei über fünfzig Jahre, zwischen 1973 und 2025, durchkreuzt. Eine Geschichte, die weder den Mord an einem Mädchen aufklärt, noch das Verschwinden seiner älteren Schwester.

Celeste Ng, Kleine Feuer überall, dtvCeleste Ng
Kleine Feuer überall

"Ihr ganzes Leben lang hatte sie gelernt, dass Leidenschaft, genau wie Feuer, gefährlich war, leicht außer Kontrolle geriet, Wände hochkletterte und Gräben übersprang." Als sich 1968 die Revolte gegen den Vietnamkrieg wie ein Buschfeuer im ganzen Land ausbreitete, erwachte in der fünfzehnjährigen Elena der Wunsch, die Welt besser zu machen.

Shortlist Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels 2018

Affintiy Konar, Mischling. Hanser VerlagAffinity Konar
Mischling

Mischlinge waren bei den Nazis Personen, die aus einer Verbindung von Jude und Arier stammten. Die Zwillingsmädchen Stasia und Perle, die mit blonden Locken in Auschwitz vor ihrem künftigen Peiniger stehen, kennen diesen Begriff seit langem.

Larry Brown, Fay, Heyne Verlag, 2017, RomanLarry Brown
Fay

Stellen wir uns Fay vor wie Marilyn Monroe, als sie noch sehr jung war und als Norma Jean Baker mit 18 Jahren als Fotomodell entdeckt wurde. Die 17jährige Fay macht sich auf den Weg, um Armut, Missbrauch und Gewalt in ihrer Familie von Wanderarbeitern in Mississippi zu entkommen.

Hanya Yanagihara, Ein wenig Leben, Roman. Hanser BerlinHanya Yanagihara
Ein wenig Leben

Dieser Roman ist spannend und zugleich erschütternd. Es gibt Phasen, da würde man am liebsten aufhören mit der Lektüre, weil das unerbittliche Schicksal der Protagonisten einem das Herz zerreißt. Geht aber nicht. Man gerät in einen Sog unentrinnbaren Mit-Leidens.

Kent Haruf, Unsere Seelen bei Nacht,. DiogenesKent Haruf
Unsere Seelen bei Nacht

Addie Moore und Louis Waters sind Nachbarn. Sie leben in einer fiktiven Kleinstadt in Colorado, beide sind verwitwet, beide alt, beide einsam. Eines Tages fasst sich die 70jährige Addie ein Herz, klingelt bei Louis und macht ihm ein Angebot.

Imbolo Mbue, Das geträumte Land, Kiepenheuer und WitschImbolo Mbue
Das geträumte Land

Der große Traum vom besseren Leben – den will Jende Jonga sich und seiner Familie erfüllen, koste es was es wolle. Seine Kinder sollen es eines Tages besser haben, Bildung und Wohlstand genießen, fern von Elend und Korruption in Afrika. Und er hat Glück.