Romane

Hanns-Josef Ortheil, Die Mittelmeerreise. Luchterhand LiteraturverlagHanns-Josef Ortheil
Mittelmeerreise

Sommer 1967: Hanns Josef Ortheil ist 15, bald 16, und geht mit seinem Vater wieder einmal auf Reisen. Diesmal ist es ein echtes Abenteuer, denn die beiden fahren an Bord eines Frachtschiffs durchs Mittelmeer bis nach Griechenland und Istanbul.

Marko Dinic, Die letzten Tage, Zsolnay Verlag, 2019, BuchrezensionMarko Dinić
Die guten Tage

Im "Gastarbeiterexpress" von Wien nach Belgrad sitzt Švabo, der Ich-Erzähler des Romans, um nach zehn Jahren in seine alte Heimat Belgrad zu fahren, zur Beerdigung der geliebten Oma, die ihm damals die Flucht nach Wien ermöglicht hatte. Er ist sehr gespannt, wie ihn seine Familie und vor allem der verhasste Vater aufnehmen werden – es wird eine Reise in seine Vergangenheit.

Simone Meier, Kuss. Roman. Kein & 
AberSimone Meier
Kuss

Yann und Gerda sind gerade in ein renovierungsbedürftiges Reihenhaus an den Stadtrand von Zürich gezogen, und Gerda stürzt sich mit großer Energie und Leidenschaft auf die Aufgabe, es zu einem gemütlichen Zuhause zu machen. Sie hat gerade ihren Job verloren, den Freunden gegenüber spricht man von unbezahltem Urlaub.

Marion Brasch, Lieber woanders. 
Roman, S. FischerMarion Brasch
Lieber woanders

"Der Plan ist ganz einfach: Da sind zwei Leute an verschiedenen Orten. In den nächsten vierundzwanzig Stunden werden sie sich aufeinander zubewegen, ob sie wollen oder nicht ..."
Zwei Leute, die Toni und Alex heißen. Beide tragen das Gefühl von Schuld mit sich – Toni, weil sie ihren kleinen Bruder bei einem Autounfall verloren hat und Alex, weil er seine Frau betrügt.

Elisabeth Plessen, 
Die Unerwünschte. Roman, Berlin-VerlagElisabeth Plessen
Die Unerwünschte

"Kinder, vor allem Töchter, waren Gänse, die zu stopfen waren und zu gehorchen hatten."
"Young ladies are to be seen and to be looked at, but never to be heard."

Karen Duve, Fräulein Nettes kurzer Sommer, Galiani BerlinKaren Duve
Fräulein Nettes kurzer Sommer

Annette von Droste-Hülshoff, Freifräulein, lebenslang kränkelnd, vorlaut, widerspenstig, spaziert lieber mit dem Hammer in den Steinbruch, um nach seltenen Mineralien zu suchen, statt sich brav und sittsam mit einer Spitzenstickerei zu beschäftigen, wie es eigentlich ihre Rolle wäre.