Deutsche Krimis

Frank Göhre, Verdammte Liebe Amsterdam. Kriminalroman. CulturBooks VerlagFrank Göhre
Verdammte Liebe Amsterdam

"Hör zu, wir sind Brüder, wir müssen uns aufeinander verlassen können, jederzeit, auf immer und ewig." Als Georg Kösters Bruder Michael das sagt, im Jahr 1978, sind beide noch Schüler, mutterlos und schikaniert von der zukünftigen Frau ihres Vaters, die jetzt tot im Unterholz liegt, auf einem Spaziergang mit den Brüdern abgestürzt - oder gestoßen?

Katja Bohnet, Fallen und Sterben. Thriller. Knaur TBKatja Bohnet
Fallen und sterben

"…sich umzubringen ist nicht einfach. Im Nachhinein kann ich sagen: Zu sterben, auf den Tod zu warten, bis er sich herablässt, dich zu holen, ist noch schlimmer. Du wehrst dich mit allem, was du hast. Aber der Tod kennt kein Mitleid. Nicht mal mit einem Kind."

Andreas Pflüger, 
Geblendet. Thriller, SuhrkampAndreas Pflüger
Geblendet

"Budo stellt uns die Frage, wer wir sind. Die Antwort ist für jeden eine andere. Man muss sie ganz für sich allein suchen." "Sie wollen sagen: Es geht nicht ums Kämpfen?" "Man besiegt nicht den Gegner, sondern sich selbst."

Simone Buchholz, Hotel Cartagena. Kriminalroman, Suhrkamp NovaSimone Buchholz
Hotel Cartagena

"Stepanovic kniet neben der verschissenen Pritsche, auf der ich liege, er hält mich, er hält meine Hand, und er singt mir was vor, ich mag die Melodie, aber den Text finde ich zum Kotzen."

Elisabeth 
Herrmann, Schatten der Toten, GoldmannElisabeth Herrmann
Schatten der Toten

Es beginnt in Odessa und endet irgendwo bei Berlin. Judith Keplers Leben stand schon immer im Schatten von Toten, und die Jahre im DDR-Kinderheim nach einer missglückten Flucht machten sie hart und selbstgenügsam.

Friedrich Ani, Der Narr und seine Maschine. SuhrkampFriedrich Ani
Der Narr und seine Maschine

"Seine Zukunft wäre die allumfassende Unsichtbarkeit" – Friedrich Anis Vermissten-Fahnder Tabor Süden will in den Zug steigen, aufbrechen, unterwegs sein. Doch seine ehemalige Chefin Edith Liebergesell verlockt ihn in diesem 21. Band im letzten Augenblick, noch einmal einen anderen Menschen zu suchen: einen vor Jahrzehnten berühmten Kriminalschriftsteller, der bis zu ihrem Tod mit seiner Mutter in einem kleinen Hotel lebte.

Simone Buchholz, Mexikoring. Suhrkamp novaSimone Buchholz
Mexikoring

Am Ende steht ein Satz: "Und dann hab ich ihn angezündet." Der Tote im Auto am Mexikoring heißt Nouri Saroukhan, 28 Jahre alt, Jurist in einer Hamburger Versicherung.

Friedemann Hahn, Foresta Nera, Polar-VerlagFriedemann Hahn
Foresta Nera

"Die Erinnerung ist dein Feind. Dein wahrer Feind."
Die Männer, die in diesem düsteren Roman aufeinander treffen, sind durch ihre Erinnerungen miteinander verbunden, so wie die Väter, die aus dem Krieg heimkehrten.

 

Jan Weiler, Kühn hat Ärger, Piper-VerlagJan Weiler
Kühn hat Ärger

"Amir und Julia verliebten sich so krachend, so scheiße krass, wie Amir fand, dass er sein bisheriges Leben innerhalb weniger Tage hinter sich ließ."

Jan Seghers, Menschenfischer, Kindler RowohltJan Seghers
Menschenfischer

"Ich hätte nie hierherkommen dürfen. Ich hätte zu Hause bleiben und mich den Problemen stellen müssen, die dort auf mich warten."
In seinem sechsten Fall flüchtet Kommissar Marthaler nach Marseillan in Südfrankreich, denn eine Trennung von seiner Freundin Tereza liegt an, und den Anruf eines alten Kollegen kommt ihm gerade recht.

Oliver Bottini, Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens. DumontOliver Bottini
Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

"Nicht mehr auffallen, nichts mehr riskieren ... unter dem Radar segeln." Kommissar Ioan Cozmar aus Temesvar hat gute Gründe für diese Selbstbeschränkung, ebenso wie sein Freund und Kollege Cippo, denn beide haben als junge Polizisten der Diktatur gedient.

Jan Costin Wagner, Sakari lernt, durch Wände zu gehen. Galiani BerlinJan Costin Wagner
Sakari lernt, durch Wände zu gehen

"Kimmo Joentaa denkt über Impulse nach, letzte Impulse, Linien, die zusammenfinden, weil andere die eingeschlagene Richtung verlassen haben." Als sein Kollege Petri Grönholm einen jungen Mann erschießt, wird Kommissar Joentaa in ein Netzwerk von Familien hineingezogen, dessen Impulse nur ganz allmählich ein Muster erkennen lassen.