Deutsche Romane

Dominik Barta, Vom Land. Roman, Paul Zsolnay VerlagDominik Barta
Vom Land

Theresa ist Bäuerin, um die 60 Jahre alt, sie lebt mit ihrem Mann auf einem Hof in Oberösterreich. Die Kinder sind längst aus dem Haus, die beiden sind allein und schaffen gemeinsam die alltägliche harte Arbeit. Aber dann, eines Tages: "Theresa rang nach Luft. Es ging nicht mehr … "

Birgit Birnbacher, Ich an meiner Seite. Roman. Verlag Paul ZsolnayBirgit Birnbacher
Ich an meiner Seite

"Schaut sie euch an, die Auswandererkinder! Fußball, Cremepeelings und Energydrinks, was soll das werden? Ein Leben nur aus Badetagen, euch wird das Lachen noch vergehen. Für diese Kinder, sagen die Leute in La Puerta, ist alles verloren, bevor es beginnt."

Lutz Seiler, Stern 111. SuhrkampLutz Seiler
Stern 111

Preis der Leipziger Buchmesse 2020

Tote und Verschwundene versammelte Lutz Seiler im Epilog seines mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman "Kruso" – was aus all denen wurde, die die Flucht über die Ostsee versuchten, um die DDR hinter sich zu lassen, verband der Schriftsteller mit den Freiheitssehnsüchten seiner Hauptfiguren auf Usedom.

Martina Bergmann, Mein Leben mit Martha. Roman. Eisele VerlagMartina Bergmann
Mein Leben mit Martha

Eines Tages steht Heinrich mit einem weißen Rennrad vor der Tür, im Tour-de-France-Trikot, mit weißen Haaren, 48 Jahre älter als die junge Buchhändlerin, deren Laden er betritt: "Schön hier, sagte er, aber nicht genug für dein Gehirn. Dafür bin ich jetzt zuständig." Und kommt regelmäßig wieder. Eine ungewöhnliche Beziehung beginnt.

Paulus 
Hochgatterer, Fliege fort, fliege fort. Roman. DeutickePaulus Hochgatterer
Fliege fort, fliege fort

Furth am See, ein fiktiver Ort, in dem Paulus Hochgatterer Kommissar Kovacs und Psychiater Horn agieren lässt – unabhängig voneinander, zum dritten Mal. Aber man muss die zwei Vorgängerromane ( ("Die Süße des Lebens", "Das Matratzenhaus") nicht gelesen haben, um diesem kriminalistisch-psychologischen Kammerspiel mit Spannung zu folgen.

Hendrik Otremba, Kachelbads Erbe. Roman. Hoffmann und CampeHendrik Otremba
Kachelbads Erbe

Irgendwo in Los Angeles, Mitte der 1980er Jahre: In riesigen Tanks, gefüllt mit flüssigem Stickstoff, lagern bei - 196° C Menschen oder besser: Leichen, denen - könnte man auf den ersten Blick sagen - buchstäblich das Blut in den Adern gefroren ist. Aber so einfach funktioniert das frostige Konservieren von Menschen nicht.

Jan-Philipp Sendker, Das Gedächtnis des Herzens. Roman. Blessing-VerlagJan-Philipp Sendker
Das Gedächtnis des Herzens

Sein Herz gehört Asien: Jan-Philipp Sendker war Amerika- und Asien-Korrespondent des Stern, ehe er begann, Bücher zu schreiben – über China und über Burma, zwei Länder, hinter deren Kulissen nur schwer zu schauen ist.

Ulrike Draesner, Kanalschwimmer. Roman. MareverlagUlrike Draesner
Kanalschwimmer

"Die waren verrückt. Die: Seine Frau und ihr Liebhaber. Seine Frau und sein bester Freund. Maude und Silas."

Nora Bossong, Schutzzone. 
Roman, SuhrkampNora Bossong
Schutzzone

Longlist Deutscher Buchpreis 2019

Die Liste der UN-Friedensmissionen in Afrika ist lang – ein Zeichen für die Vielzahl von Konflikten, ausgelöst durch willkürliche Handlungen der ehemaligen Kolonialmächte, verschärft durch Stammesfehden und korrupte Herrscher.

Dagmar Leupold, Lavoinia. 
Roman. Jung und JungDagmar Leupold
Lavinia

"Haut und Papier ... werden nie wieder ... geduldig sein."
Dieses Bekenntnis einer Frau, die, wie sie sagt, den 'Herbst des Lebens' erreicht hat, steht fast am Ende von Dagmar Leupolds Roman.

Jackie Thomae, Brueder. 
Roman. Hanser BerlinJackie Thomae
Brüder

Shortlist Deutscher Buchpreis 2019

Zwei Brüder, die sich nicht kennen, und zwei Biografien, die unterschiedlicher nicht sein können: Mick und Gabriel, beide in der DDR geboren, mit dunkler Hautfarbe, aufgewachsen ohne Vater, dafür mit mutigen Müttern: Idris aus dem Senegal ließ nach seinem Studium Monika und Gabriele zurück, die eine mit Baby, die andere schwanger.

Matthias Brandt, Blackbird. Roman. Kiepenheuer und WitschMatthias Brandt
Blackbird

Ende der 1970er Jahre in der deutschen Provinz: Motte und Bogi sind beste Freunde, 15 Jahre alt, mitten in der Pubertät. Da bringen die Hormone ohnehin alles durcheinander, und Eltern und Lehrer sind eher Feinde statt Freunde.