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Deutsche Romane

Margarita Kinstner,  Die Schmetterlingsfängerin, Roman, HanserMargarita Kinstner
Die Schmetterlingsfängerin

Sarajewo ist für Katja eine Art Sehnsuchtsort. Ihr Urgroßvater lebte dort und wanderte nach Österreich aus, sie wird den umgekehrten Weg gehen. Und Menschen treffen, die den Bosnienkrieg erlebt haben - bis heute gibt es Spuren davon, auch und vor allem in den Seelen der Menschen.

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Hanns-Josef-Ortheil, Rom, Villa Massimo. Roman einer Institution, Langen Müller 2015Hanns-Josef Ortheil
Rom, Villa Massimo - Roman einer Institution

Peter Ka ist Lyriker. Seine Gedichte beeindrucken die Jury der Villa Massimo so nachhaltig, dass sie ihn als Stipendiaten auswählt. Peter Ka wird also sein geliebtes Wuppertal verlassen und nach Rom reisen, um dort ein Jahr zu leben und zu arbeiten, im Zentrum "des begehrtesten deutschen Stipendienhains".

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David Safier, 28 Tage lang, rowohlt rotfuchs 2015David Safier
28 Tage lang

Mira ist sechzehn, eine Jüdin, die gezwungen ist, mit ihrer Familie im Warschauer Ghetto zu leben. Der Vater hat sich vor Gram und Scham aus dem Fenster gestürzt, gedemütigt und gebrochen. Die Mutter dämmert seitdem vor sich hin, Mira muss die Verantwortung übernehmen, sie alle durchbringen. Irgendwie.

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Ralf Rothmann, Im Frühling sterben, Suhrkamp, 2015,Ralf Rothmann
Im Frühling sterben

"Ist sowieso bald vorbei", flüsterte er. "Die Amerikaner rücken immer weiter vor, und die Tommys sollen schon an der holländischen Grenze sein. Da kann man nur hoffen, dass sie schneller im Dorf sind als der Russe."

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Volker Hage, Die freie Liebe. Luchterhand,Volker Hage
Die freie Liebe

Ein pensionierter Literaturkritiker schreibt seinen ersten Roman. Über das lange zurückliegende Experiment, in den 1970er Jahren die freie Liebe nicht nur wortreich zu diskutieren, sondern auch praktisch umzusetzen. Beides ist nicht wirklich geglückt.

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Lucien Deprijck, Ein letzter Tag Unendlichkeit, UnionsverlagLucien Deprijck
Ein letzter Tag Unendlichkeit

"Schön ist, Mutter Natur, deiner Erfindung Pracht"- Friedrich Gottlieb Klopstocks berühmte Ode an die Freundschaft "Der Zürchersee" gab den Anstoß zu Lucien Deprijcks Roman über eine Bootsfahrt Anfang Juli 1750.

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Peter Schneider, 89/90, Roman LuchterhandPeter Richter
89/90

"So ging einem das damals dauernd. Ständig waren plötzlich die Mädchen weg." Weil ihr Reiseantrag bzw. der ihrer Eltern genehmigt wurde und sie die DDR verließen. Wohl deshalb erinnert sich Peter Richter vor allem an die Jungs dieser Zeit.

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Kolja Mensing, Die Legenden der Väter, Verbrecher VerlagKolja Mensing
Die Legenden der Väter

"Die Toten, das sind die Helden, nicht die, die überlebt haben, und schon gar nicht jemand wie Józef". Als polnischer Soldat in britischer Uniform ist er in der nordwestdeutschen Kleinstadt Fürstenau aufgetaucht, dieser Józef Kozlik, und als sein Sohn, Kolja Mensings Vater und Sohn der Tischlertochter Marianne, zwei Jahre alt ist, verschwindet er wieder. Für immer. Fast.

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Thomas Josef Wehlim, Eisenbahnzüge, Roman, Edition Rugerup Thomas Josef Wehlim
Eisenbahnzüge

"Räder müssen rollen für den Sieg" – mit dieser Losung wollte die Deutsche Reichsbahn ihre Transportleistung 1942 am Wendepunkt des Krieges erhöhen. In der Gründerzeitvilla, die Lars Müller von seinem Onkel erbt, rollen winzige Räder einer Modelleisenbahn auf 800 Schienenmetern durchs ganze Haus.

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Anne Weber, Ahnen, Ein Zeitreisetagebuch, FischerAnne Weber
Ahnen
Ein Zeitreisetagebuch

Spurensuche – nach einem Mann, der 100 Jahre vor ihr geboren wurde. Anne Weber geht weit zurück in die Vergangenheit, um ihrem Urgroßvater Gesicht und Gestalt zu geben.

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Ursula Ackrill, Zeiden, im Januar, WagenbachUrsula Ackrill
Zeiden, im Januar

In anderen Sprachen kamen ihre "Traumlandschaften nicht so richtig zusammen", sagt Ursula Ackrill im Gespräch, und so beschwört die in Rumänien geborene Autorin in ihrem ersten Roman die Traumlandschaften Siebenbürgens und die politischen Träume und Albträume im Winter 1941 auf deutsch.

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KLAUS MODICK, Konzert ohne Dichter, Roman, Kiepenheuer & WitschKlaus Modick
Konzert ohne Dichter

Ein schönes und überaus herrschaftliches Bild zeichnet Klaus Modick, wenn er den reichen Geschäftsmann Ludwig Roselius auf Rundfahrt durch Worpswede schickt - mit viel Geld in der Tasche und einem Korb zusätzlicher Präsente. Ein Mäzen lässt sich schließlich nicht lumpen und legt gönnerhaft noch eine Zigarre drauf. Immer an seiner Seite: Heinrich Vogeler, der Star der Künstlerkolonie.

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